Von Oktober 2026 bis März 2027 bringt das Kulturprogramm der Anna-und-Konrad-Schäfer-Stiftung eine bunte Mischung von Veranstaltungen nach Sugenheim. Freuen Sie sich auf Kabarett, Lyrik, Literatur für Kinder und Jugendliche sowie Musik.
Kabarett
Brigitte & Killen McNeill
Alles Gute!
Freitag, 23. Oktober 2026, 19:00 Uhr, Einlass 18:00 Uhr
Happy Birthday und so weiter! Recht viel Gsundheit! So jung kommer nimmer zsamm! Alle guten Wünsche! Bleib so, wiest bist! ( Na ja … ) Mögen alle deine Wünsche in Erfüllung gehen! (Bloß net …)
Ist eine Strichliste der Gratulanten sinnvoll?
Wie gelingt die stressfreie Gästeliste?
Was tun, wenn Trauer- und Renteneintrittsrede verwechselt werden?
Ist Fine Dining eine Option für das Geburtstagmenü?
Welche Bespaßungen sind für einen Kindergeburtstag noch zeitgemäß?
Was tun mit einem vollen Kühlschrank, wenn das betagte Geburtstagskind kurz vor der Feier das Zeitliche gesegnet hat?
Brigitte und Killen McNeill präsentieren ein neues Kabarettprogramm rund ums Gratulieren, Herumlavieren und Kondolieren …Wie immer, Realsatire vom Feinsten mit Sketchen und Musik.
Die Gäste erwartet . . . eine illustre Zweipersonenshow mit einer legendären Lachgarantie.
– Fränkische Landeszeitung

KILISU
Kinderliteraturtage Sugenheim
Eine Woche mit Lesungen für Kinder und Jugendliche
Montag, 2. bis Freitag, 6. November 2026, jeweils ab 16:30 Uhr
Freut euch auf eine Woche rund ums Buch. Mit Lesungen von Moni Nunn, Helene Zink, Toni Schiefer und Michaela Krebelder.
Programmübersicht
Montag, 2. November
Michaela Krebelder liest Astrid Lindgren „Kuckuck Lustig“
Dienstag, 3. November
Monika Nunn liest aus ihrem Buch „Funkelfells Abenteuer – Das vergessene Tal“
Mittwoch, 4. November
Toni Schiefer liest aus „Ein bunter Strauß Lebensfreude“
Donnerstag, 5. November
Norbert Herbolzheimer präsentiert uns sein Bilderbuchkino
Freitag, 6. November
Lesung für Jugendliche
Helene Zink liest aus ihrem Debütroman „(Don’t) lie to me“
Hier geht es zu den Programm-Details.
Eine Kindheit ohne Bücher wäre keine Kindheit. Es wäre, als ob man aus dem verzauberten Land ausgesperrt wäre, aus dem man sich die seltsamste aller Freuden holen könnte.
– Astrid Lindgren
Bild: KI-Generiert
Lyrik
Michael Jakob
Best of Poetry Slam
Freitag, 13. November 2026, 19:00 Uhr
Der Performance-Poet, Kabarettist und einstige Poetry-Slammer zündet ein literarisches Feuerwerk, das nachglüht. Bissig-satirisch rechnet er mit Politik, Gesellschaft und Sprache ab. Seine reimhaltige Lyrik und sein literarisches Kabarett wechseln zwischen vermeintlichem Quatsch und tiefgründigen Botschaften, die unerwartet zuschlagen. Das einzige Blatt, das Jakob vor den Mund nimmt, ist das Textblatt.
Seine Texte fangen den Zeitgeist ein: Er trimmt den „Struwwelpeter“ auf Version 2.0, warnt vor der Macht des Papiers und erklärt im antikapitalistischen Märchen, warum die Welt unrund läuft.
Als bekanntes Gesicht der fränkischen Poetry-Slam-Szene feierte das Multitalent über 100 Siege, holte Meistertitel und Kulturpreise und sorgte mit einem 25-Stunden-Weltrekord für Aufsehen. Nach 19 Bühnenprogrammen und acht Büchern präsentiert er nun eine Auswahl seiner besten Texte live.

Feature
Dany Bober
Eine Jüdische Zeitreise
Donnerstag, 11. März 2027, 19:00 Uhr
Jüdische Kultur ist schon aufgrund ihrer unterschiedlichen geographischen und historischen Bezüge eine sehr vielfältige Kultur. Dies gilt auch für die Musik. Mit der Katastrophe des Nationalsozialismus kam die Entwicklung jüdischer Lieder in Europa weitgehend zum Erliegen. Heute denken viele in diesem Zusammenhang sofort an Klezmer Musik. Dass jüdische Musik viel mehr beinhaltet zeigt Dany Bober auf vielfältige Weise. Dany Bober ist 1948 in Israel geboren. 1956 remigrierten seine Eltern mit ihm in die Geburtsstadt seines Vaters, Frankfurt am Main. Seit 1976 lebt er in Wiesbaden.
Für seinen Vortrag „Eine Jüdische Zeitreise“ hat Dany Bober die in der Zeit der Weimarer Republik auf deutschen Kleinkunstbühnen beliebte Form des „Features“ gewählt. Hierbei tragen die unterschiedlichsten Stilelemente wie Lieder, Berichte, Mundartgedichte und Humor zu einem kurzweiligen und informativen Abend bei.
Von teilweise eigenen Vertonungen der Psalmen König David und Salomo führt sein Programm über das babylonische Exil, die hellenistisch-römische Zeit und das mittelalterliche Spanien (nach einer Pause) zum deutschen Judentum und den jiddischen Volksweisen Osteuropas. Zwischen den Liedern erzählt Dany Bober die Geschichte, die den Rahmen zu seinen Liedern bildet. Anekdoten, Prosa und Gedichte aus dem jüdischen Frankfurt am Main und Berlin des 18ten und 19ten Jh. („Vormärz“) runden das Feature liebevoll-ironisch ab.
… Ein Abend der zeigte, dass Unterhaltung durchaus was mit Haltung zu tun hat. Und dass es möglich ist, ein ernsthaftes Thema auch ohne die durchkonstruierte Handlung eines Theaterstückes publikumswirksam auf die Bühne zu bringen.
– Frankfurter Rundschau

Jazz
The J-Qunitett
Jazz-Abend
Samstag, 10. April 2027, 19:00 Uhr
The J Quintett wurde 2024 gegründet und hat sich seitdem stetig weiterentwickelt. Entstanden als Schülerband, ist das Ensemble mittlerweile semiprofessionell unterwegs und begeistert mit einem vielseitigen Repertoire aus Jazz, Funk und Bossa Nova.
Entgegen dem Namen besteht das Quintett inzwischen aus sieben Musikerinnen und Musikern: Klavier, zwei Saxophone, Gesang, Bass, Schlagzeug und Posaune bilden gemeinsam den charakteristischen Sound der Band.
Musikalisch reicht das Repertoire von bekannten Jazz-Klassikern über moderne Funk-Stücke bis hin zu gefühlvollen Bossa-Nova-Arrangements. Dabei verbindet The J Quintett instrumentale Virtuosität mit ausdrucksstarkem Gesang und einem abwechslungsreichen Live-Sound.

